Social Media in der Arbeitsschutzbranche – Top oder Flop?

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DIGITALE KANÄLE GEWINNEN ZUNEHMEND AN RELEVANZ

Social Media ist längst kein reines Marketing-Tool für Marken aus den Bereichen Beauty, Fashion und Lifestyle. Auch die Arbeitsschutz- und Sicherheitsbranche entdeckt die digitalen Kanäle zunehmend für sich. Wir haben auf der A+A in Düsseldorf, der Weltleitmesse für sicheres und gesundes Arbeiten, Unternehmen gefragt, wie sie Instagram, LinkedIn & Co. nutzen, welche Themen sie bespielen und wie ernst sie das Ganze wirklich nehmen. Das Ergebnis: Awareness ist da, aber die Umsetzung lässt noch Luft nach oben. Viele Unternehmen wissen, dass Social Media wichtig ist, kämpfen aber noch mit Ressourcen, Strategie und dem Mut, neue Formate auszuprobieren.

 

High Five für LinkedIn & Instagram – TikTok hinkt hinterher

Die Umfrage zeigt deutlich: LinkedIn und Instagram sind die unangefochtenen Lieblinge der Branche. Sie werden für Netzwerkpflege, Markenaufbau und bildstarke Produktpräsentationen genutzt und decken damit die wichtigsten Bedürfnisse der B2B-Kommunikation ab. Facebook und YouTube folgen auf den Plätzen drei und vier, während TikTok bisher kaum eine Rolle spielt: Nur etwa 5 Prozent der Unternehmen nutzen die Plattform aktiv. Dabei ist das Potenzial enorm, gerade für kurze Videos, die Markenbekanntheit steigern, Leads generieren oder Recruiting unterstützen. Immerhin planen bereits rund 45 Prozent der Befragten, TikTok künftig in ihre Social-Media-Strategie aufzunehmen – ein klares Signal, dass die Branche zunehmend experimentierfreudiger wird.

 

Content is king! Marke, Image, Produkte

Auch thematisch sind die Schwerpunkte der Branche klar: Markenaufbau, Imagepflege und Produktinformationen dominieren die Social-Media-Aktivitäten. Themen wie Employer Branding oder Influencer-Marketing spielen bislang noch eine untergeordnete Rolle, obwohl sie enorme Chancen für Reichweite, Recruiting und Zielgruppenbindung bieten. Beispiele wie Influencer Maurice Odendahl, der als Dachdecker über 220.000 Follower auf Instagram erreicht, zeigen, dass authentische Markenbotschafter auch im technischen Umfeld richtig wirken können. Wer diese Strategien clever einsetzt, kann nicht nur seine Markenbekanntheit steigern, sondern gleichzeitig ein attraktives Arbeitgeberimage aufbauen.

 

Luft nach oben: Budget klein, Ambitionen groß

Obwohl Social Media strategisch wichtig ist, bleiben die Budgets vergleichsweise klein: Rund 40 Prozent investieren weniger als 30.000 Euro pro Jahr, nur wenige mehr als 100.000 Euro. Auch die operative Umsetzung zeigt Nachholbedarf: Kein Unternehmen überlässt die Social-Media-Kommunikation vollständig externen Profis, 55 Prozent arbeiten hybrid, 44 Prozent ausschließlich intern. Externe Expert:innen können hier gezielt unterstützen – von Strategie und Content über Community Management bis hin zu Formatberatung – und so Social-Media-Strategien schaffen, die wirken und messbare Ergebnisse liefern.

„Neugierig geworden? Dann lass dir die neuesten Social-Media-Trends der Arbeitsschutzbranche in einem persönlichen Call von Leon zeigen!

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    Leon Gilges

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